18.04.2024

Phobischer Schwankschwindel: Verstehen und Bewältigen


Phobischer Schwankschwindel, auch bekannt als persistierender postural-perzeptiver Schwindel (PPPD), ist eine Form des Schwindels, die nicht durch klassische vestibuläre Dysfunktionen verursacht wird, sondern durch psychologische Faktoren wie Angst und Stress. Die Betroffenen erleben oft ein anhaltendes Gefühl der Instabilität und Unsicherheit, das durch Stresssituationen oder bestimmte Bewegungen ausgelöst wird.

Die Diagnose und Behandlung dieser Störung erfordern einen multidisziplinären Ansatz, der oft sowohl psychotherapeutische als auch physiotherapeutische Techniken umfasst. Atemtechniken und Entspannungsübungen spielen eine zentrale Rolle, indem sie helfen, den CO2-Gehalt im Blut zu regulieren und die körperliche Reaktion auf Angst zu mildern. Ein Beispiel dafür ist die 4-7-8-Atemtechnik, die Betroffene zur Beruhigung und Zentrierung nutzen können.

Im therapeutischen Kontext wird oft der Einsatz von kognitiven Verhaltensstrategien empfohlen, um die Wahrnehmung und Reaktion auf Schwindelsymptome zu verändern. Die Klienten lernen, ihre Aufmerksamkeit umzulenken und die Angst vor der Angst, die den Schwindel oft verstärkt, zu bewältigen.

Ein weiteres wirksames Werkzeug ist die Gegenimpulstechnik, die durch gezielte Bewegungen hilft, die propriozeptive Wahrnehmung zu stärken und das Vertrauen in die körperliche Stabilität wiederherzustellen. Diese Techniken können sowohl in sensu (in der Vorstellung) als auch in vivo (in realen Situationen) geübt werden, um ihre Effektivität zu maximieren.

Zusammenfassend ist die Behandlung von phobischem Schwankschwindel ein Prozess, der Geduld und kontinuierliche Übung erfordert. Mit der richtigen Unterstützung und Anwendung der erlernten Techniken können Betroffene jedoch signifikante Verbesserungen ihrer Lebensqualität erzielen. Für nähere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.



22.02.2024 

Selbstfürsorge: Der Schlüssel zu einem ausgeglichenen Leben


In einer Welt, die ständig von Hektik und Leistungsdruck geprägt ist, gewinnt das Thema Selbstfürsorge immer mehr an Bedeutung. Selbstfürsorge bedeutet, sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen, um körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden zu fördern. Es geht darum, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und zu respektieren – ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zu einem ausgeglichenen und zufriedenen Leben.

Selbstfürsorge kann viele Formen annehmen, von einfachen Alltagsritualen bis hin zu gezielten Übungen. Wichtig ist, dass die Aktivitäten bewusst gewählt werden und echte Erholung bieten. Dies könnte beispielsweise ein Spaziergang in der Natur, ein entspannendes Bad oder das Lesen eines guten Buches sein. Aber auch sportliche Betätigung, meditative Praktiken oder kreatives Schaffen können zur Selbstfürsorge zählen.

Ein zentraler Aspekt der Selbstfürsorge ist auch die Achtsamkeit – das bewusste Wahrnehmen des gegenwärtigen Moments. Achtsamkeit hilft, Stress zu reduzieren, und fördert eine positive Einstellung zum Leben.

Es ist wichtig zu betonen, dass Selbstfürsorge kein egoistischer Akt ist, sondern eine Notwendigkeit, um langfristig leistungsfähig und gesund zu bleiben. Indem wir uns selbst pflegen, können wir besser für andere da sein und die Herausforderungen des Lebens mit größerer Resilienz meistern.

Beginnen Sie noch heute mit kleinen Schritten und machen Sie Selbstfürsorge zu einem festen Bestandteil Ihres Lebens. Denn sich um sich selbst zu kümmern, ist der erste Schritt zu einem glücklicheren und erfüllteren Dasein. Gerne zeige ich Ihnen Wege und Möglichkeiten, damit auch Sie Selbstfürsorge in Ihren Alltag integrieren und so Ihr Wohlbefinden nachhaltig steigern können. Ich freue mich auf Ihren Anruf!

22.01.2024

Raus aus der Grübelfalle: Praktische Strategien für mehr Gelassenheit

Grübeln ist eine allzu menschliche Erfahrung, doch manchmal können diese Gedankenschleifen überwältigend werden. Wenn sich unsere Gedanken im Kreis drehen, ohne zu einer Lösung zu führen, kann dies zermürbend sein. Doch es gibt wirksame Methoden, um diesen Kreislauf zu durchbrechen und wieder mehr innere Ruhe zu finden.

Achtsamkeit und Meditation sind bewährte Techniken, um sich aus dem Griff des Grübelns zu lösen. Durch diese Praktiken lernen wir, unsere Gedanken zu beobachten, ohne uns von ihnen vereinnahmen zu lassen. Es geht darum, sich des Moments bewusst zu werden und die eigenen Gedanken und Gefühle zu akzeptieren, ohne sie zu bewerten.

Häufig steckt hinter dem Grübeln ein konkretes Problem oder eine Herausforderung. Hier kann eine aktive Problemorientierung hilfreich sein. Indem wir unsere Probleme aufschreiben und systematisch nach Lösungen suchen, wandeln wir passive Sorgen in aktives Handeln um. Dieser Prozess hilft, das Gefühl der Kontrolle zurückzugewinnen und dem Gedankenkarussell eine konstruktive Wendung zu geben.

Eine weitere effektive Strategie ist es, bewusst Verhaltensänderungen vorzunehmen. Wenn wir merken, dass wir grübeln, kann es helfen, uns durch körperliche Aktivitäten, Hobbys oder den Kontakt mit anderen Menschen abzulenken. Solche Aktivitäten lenken unsere Aufmerksamkeit weg von den kreisenden Gedanken und ermöglichen es uns, wieder im Hier und Jetzt anzukommen.

Manchmal benötigen wir externe Unterstützung, um aus festgefahrenen Gedankenmustern auszubrechen. Eine professionelle Gesprächstherapie kann dabei unterstützen, die tiefer liegenden Ursachen des Grübelns zu verstehen und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Rolle der Selbstfürsorge. Genügend Schlaf, eine ausgewogene Ernährung und Entspannungstechniken sind essenziell, um den Körper und Geist zu beruhigen und das stressbedingte Grübeln zu verringern.

Das Wichtigste ist, sich zu erlauben, den Prozess Schritt für Schritt zu gehen. Es braucht Zeit, um aus eingefahrenen Denkmustern auszubrechen. Indem Sie Achtsamkeit, aktive Problemlösung, Verhaltensänderungen, professionelle Hilfe und Selbstfürsorge in Ihren Alltag integrieren, können Sie den Griff des Grübelns lockern und zu einer inneren Balance zurückfinden. Ich stehe Ihnen gerne zur Seite, um Sie auf diesem Weg zu unterstützen!





20.12.2023

Entspannte Feiertage: Wege zu Ruhe und Harmonie im Weihnachtstrubel


Wer kennt das nicht: Weihnachten, eine Zeit voller Erwartungen und Familientraditionen, kann auch stressig werden. Hier einige konkrete Tipps, um die Festtage entspannt zu genießen:

  1. Gemeinsame Planung: Einbeziehen der Familie in die Festvorbereitungen schafft ein Gemeinschaftsgefühl. Besprechen Sie, wer welche Aufgaben übernehmen kann, um Überforderung zu vermeiden und jedem Familienmitglied das Gefühl zu geben, einen wertvollen Beitrag zu leisten.
  2. Positive Kommunikation: Setzen Sie auf offene und positive Kommunikation. Vermeiden Sie kritische oder sensible Themen, die zu Spannungen führen könnten. Stattdessen sollten Sie ermutigende Worte und Anerkennung für die Bemühungen der anderen aussprechen.
  3. Persönliche Auszeiten: Gönnen Sie sich zwischen den festlichen Aktivitäten bewusst Zeit für sich. Ein kurzer Spaziergang, ein entspannendes Bad oder ein Moment der Stille können helfen, den Kopf freizubekommen und Energie zu tanken.
  4. Flexibilität bewahren: Flexibel zu bleiben bedeutet, offen für Änderungen in den Plänen oder neuen Traditionen zu sein. Diese Einstellung kann helfen, Enttäuschungen vorzubeugen und die Feiertage stressfreier zu gestalten.
  5. Dankbarkeit zeigen: Ausdruck von Dankbarkeit und Wertschätzung für die gemeinsame Zeit kann die Stimmung heben. Ein Dankeschön, ein Lächeln oder eine Umarmung können viel bewirken.


Mit diesen praktischen Ansätzen können Sie die Festtage in einer entspannteren und harmonischeren Atmosphäre verbringen. Ich wünsche Ihnen eine wundervolle und friedvolle Weihnachtszeit.

Herzliche Grüße

Ihre Sabine Heuten 🌟🎄🎅

 

21.11.20023

Der verborgene Zusammenhang: Selbstwert, Innerer Kritiker und Logophobie


Die Logophobie, bekannt als die Angst vor dem öffentlichen Sprechen, wurzelt oft in einem tief sitzenden schwachen Selbstwertgefühl und einem überkritischen inneren Dialog. Wer unter Logophobie leidet, fürchtet sich nicht nur vor der Bühne, sondern vor allem vor der Bewertung durch andere. Der innere Kritiker spielt dabei eine Schlüsselrolle – er ist die Stimme, die Fehler aufbauscht und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten untergräbt. Ein schwaches Selbstwertgefühl und ein starker innerer Kritiker gehen Hand in Hand und verstärken die Furcht vor dem Sprechen. Während ein gesundes Selbstwertgefühl uns ermutigt, unsere Gedanken zu teilen, zügelt ein niedriges Selbstwertgefühl unsere Bereitschaft, uns zu äußern, aus Angst vor Ablehnung oder Spott. Der innere Kritiker nährt diese Angst, indem er uns einredet, dass wir nicht gut genug sind oder scheitern werden. Die Bekämpfung der Logophobie erfordert daher mehr als nur das Üben des Sprechens. Es erfordert ein Umdenken, bei dem der innere Kritiker herausgefordert und das Selbstwertgefühl gestärkt wird. Durch positive Selbstgespräche, Erfolgsreflexion und schrittweise Exposition gegenüber dem Sprechen vor anderen kann man die Angst ablegen und mit Zuversicht sprechen. Indem wir unseren Selbstwert stärken, geben wir dem inneren Kritiker weniger Raum und können die Logophobie überwinden. Welche Strategie Ihnen dabei hilft, erkläre ich Ihnen gern persönlich - ich freue mich auf Ihren Anruf!


09.11.2023

Paartherapie: Mit "Pause and Reflect" zur Konfliktbewältigung

Gelegentliche Streitigkeiten sind in Beziehungen normal, aber wie wir damit umgehen, kann alles verändern. Die "Pause und Reflect"-Technik ist ein einfaches, aber mächtiges Werkzeug für Paare, um Konflikte zu entschärfen, bevor sie eskalieren.

Schritt 1: Pause
Merken Sie, dass die Emotionen überkochen? Zeit für eine Pause! Ein Handzeichen oder ein vorab vereinbartes Wort kann als Signal dienen, um das Gespräch kurz zu unterbrechen.

Schritt 2: Atmen
Tief durchatmen. Zählen Sie langsam bis fünf und spüren Sie, wie sich Ihr Körper und Geist beruhigen.

Schritt 3: Reflect
Nutzen Sie die Auszeit, um in sich zu gehen. Fragen Sie sich: Was hat mich gerade so aufgebracht? Wie fühle ich mich jetzt? Was steckt wirklich hinter meiner Reaktion?

Schritt 4: Ausdrücken
Kehren Sie zum Gespräch zurück und teilen Sie, ohne Vorwürfe zu machen, Ihre Gefühle mit Ich-Botschaften: "Ich fühle mich verletzt, wenn du..., weil...".

Schritt 5: Zuhören
Jetzt ist es Zeit, zuzuhören. Geben Sie Ihrem Partner Ihre volle Aufmerksamkeit und lassen Sie ihn seine Sichtweise darlegen, ohne ihn zu unterbrechen.

Denken Sie daran, es geht nicht darum, zu gewinnen. Es geht darum, sich gegenseitig zu verstehen und gemeinsam Wege zu finden, die Beziehung zu stärken. Die "Pause und Reflect"-Technik kann Ihnen beiden helfen, einen liebevolleren und respektvolleren Umgang miteinander zu pflegen. Gern übe ich diese Technik mit Ihnen in meiner Praxis - ich freue mich auf Ihren Anruf!

24.10.2023

Lampenfieber vs. Logophobie - so überwinden Sie Ihre Redeangst 


Redeangst, auch bekannt als Logophobie, ist ein weit verbreitetes Phänomen, das den Betroffenen wortwörtlich die Sprache rauben kann. Während manche Menschen eine natürliche Begabung für öffentliches Sprechen haben, erleben andere dabei extreme Angstzustände. Doch was genau ist der Unterschied zwischen Lampenfieber und Redeangst, und wie kann man diese überwinden?

Lampenfieber ist eine natürliche Reaktion und selbst erfahrene Redner sind nicht davor gefeit. Es zeigt sich durch Nervosität und Anspannung, kann jedoch positiv wirken, da es die Aufmerksamkeit und Konzentration steigert. Logophobie hingegen ist eine intensivere Form der Angst, die in ihrer Ausprägung einer Panikattacke ähneln und den Betroffenen lähmen kann.

Die Ursachen für Logophobie sind vielfältig und reichen von der Angst, sich zu blamieren oder zu versagen, bis hin zur Furcht vor sozialer Ablehnung. Um diese Angst zu überwinden, ist es wichtig, sich der Herausforderung zu stellen und aktiv an der Bewältigung zu arbeiten.

Es gibt verschiedene Strategien, um mit Redeangst umzugehen. Dazu gehören zunächst das Akzeptieren und Verstehen der eigenen Ängste. Helfen können auch Entspannungsübungen sowie "positive Selbstgespräche" zum Lösen von Glaubenssätzen.

Auch die transparente Kommunikation mit dem Publikum und die bewusste Kontrolle der eigenen Körpersprache spielen eine entscheidende Rolle. Indem man lernt, nicht jede Reaktion aus dem Publikum auf die eigene Person zu beziehen, kann man den Druck während des Sprechens reduzieren und sich auf die Vermittlung der eigenen Botschaft konzentrieren. So wird es möglich, die Herausforderung des öffentlichen Sprechens zu meistern und der Redeangst effektiv entgegenzutreten. Für nähere Informationen und Hilfe stehe ich Ihnen gern zur Verfügung - ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

 21.09.2023

Achtsamkeit im Alltag #1: Die Jackentaschen-Übung für positive Momente

In der nächsten Zeit möchte ich Ihnen einige Achtsamkeitsübungen vorstellen, welche Sie ohne großen Aufwand in Ihrem Alltag immer mal wieder anwenden können. Beginnen möchte ich heute mit der "Jackentaschen-Übung". Vielleicht haben Sie schon davon gehört?

Achtsamkeit bedeutet nicht immer komplizierte Rituale. Die Jackentaschen-Übung ist eine einfache Methode, um positive Momente im Alltag bewusster wahrzunehmen. Sie benötigen nur kleine, feste Gegenstände, die in Ihre Jackentaschen passen. Geeignet sind Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Erbsen. Auch kleine Steine lassen sich gut hierfür verwenden. 

Morgens legen Sie diese Gegenstände in eine Ihrer Jackentaschen. Im Laufe des Tages, wenn Sie etwas Positives erleben, übertragen Sie eine Erbse (Bohne, Stein...) in die andere Tasche. Dabei kommt es nicht darauf an, dass es etwas Herausragendes ist, dass Ihnen im Alltag begegnet - es sind vielmehr oft die kleinen Dinge, die so wertvoll sind und in der Hektik des Tages untergehen: Ein nettes Gespräch, ein Lächeln, eine hilfsbereite Geste. Abends reflektieren Sie die gesammelten positiven Momente, indem Sie Ihre Gegenstände betrachten.

Diese Übung lenkt die Aufmerksamkeit auf positive Erlebnisse und schafft eine physische Verbindung zu ihnen. Sie fördert die Achtsamkeit und das Bewusstsein für die kleinen Freuden im Alltag.

Die Jackentaschen-Übung ist unkompliziert und dennoch wirkungsvoll. Probieren Sie sie aus, um ohne großen Aufwand mehr Freude und Dankbarkeit in Ihr Leben zu bringen. Für nähere Informationen zum Thema Achtsamkeit folgen Sie meinem Blog oder nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.


 

19.09.2023

Heilpraktiker für Psychotherapie: Ihre Unterstützung auf dem Weg zum mentalen Wohlbefinden


In einer Welt, die oft von Stress, Ängsten und psychischen Belastungen geprägt ist, sind Heilpraktiker für Psychotherapie für viele Menschen eine wertvolle Quelle der Unterstützung geworden. Ihre Rolle bei der Förderung des mentalen Wohlbefindens und der psychischen Gesundheit ist von großer Bedeutung. In diesem Blogbeitrag möchten wir die Expertise und Unterstützung hervorheben, die Heilpraktiker für Psychotherapie bieten.

  1. Professionelle Ausbildung: Heilpraktiker für Psychotherapie haben meist eine umfassende und spezialisierte Ausbildung absolviert. Sie sind darauf geschult, verschiedene psychotherapeutische Ansätze anzuwenden, um Ihnen dabei zu helfen, Ihre mentalen Herausforderungen zu bewältigen. Ihre Fachkenntnisse ermöglichen es ihnen, individuelle Therapiepläne zu erstellen, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.
  2. Ganzheitlicher Ansatz: Wir verstehen, dass psychische Gesundheit eng mit Ihrem emotionalen, kognitiven und sozialen Wohlbefinden verbunden ist. Unsere Therapieziele gehen über die bloße Symptomlinderung hinaus. Unser Ziel ist es, Ihnen dabei zu helfen, Ihre Lebensqualität zu steigern und langfristige Veränderungen zu erzielen.
  3. Ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt: Als Heilpraktiker für Psychotherapie ist es unsere oberste Priorität, eine sichere, vertrauensvolle und unterstützende Beziehung zu Ihnen aufzubauen. Wir hören aufmerksam zu und arbeiten gemeinsam mit Ihnen an Lösungen, die zu Ihrem Leben passen. Wie haben Zeit für Sie, und nicht nur fünf Minuten!
  4. Positive Ergebnisse: Viele Menschen haben bereits positive Erfahrungen mit unserer Unterstützung gemacht. Unsere Therapieansätze haben dazu beigetragen, Stress abzubauen, Ängste zu bewältigen, Beziehungen zu verbessern und die Lebensfreude zurückzugewinnen. Da wir nicht über Krankenkassen abrechnen, sind wir nicht an ein bestimmtes Richtlinienverfahren gebunden, sondern finden genau den Weg, der für SIE der richtige ist.


Als Heilpraktiker für Psychotherapie können und dürfen wir keine Medikamente verschreiben. Auch können wir Ihnen keine Krankschreibung ausstellen. Wenn Sie jedoch nach einer ganzheitlichen Herangehensweise an Ihre psychische Gesundheit suchen, sind wir hier, um Ihnen zu helfen. 

Als Heilpraktiker für Psychotherapie sind wir stolz darauf, Teil Ihrer Reise zu sein und Sie auf Ihrem Weg zu begleiten.

13.09.2023

Zwangsstörungen verstehen: Wenn Gedanken die Kontrolle übernehmen

Zwangsstörungen sind eine ernsthafte psychische Erkrankung, die das Leben der Betroffenen stark beeinflussen kann. Dabei handelt es sich nicht um "Marotten" oder persönliche Eigenheiten, sondern um wiederkehrende, belastende Gedanken und die Dringlichkeit, bestimmte Handlungen (Kompulsionen) auszuführen, um diese Gedanken zu lindern. In meinem Blogbeitrag möchte ich dieses Thema näher beleuchten.

Die Obsessionen bei Zwangsstörungen können von irrationalen Ängsten bis hin zu absurden Vorstellungen reichen. Sie verursachen erhebliche Unruhe und Angst. Die Kompulsionen sind die Versuche, diese Ängste zu lindern, und sie können Verhaltensweisen wie wiederholtes Händewaschen, Zählen oder Überprüfen umfassen. Doch diese Handlungen bieten nur vorübergehende Erleichterung und verstärken oft den Teufelskreis der Zwangsstörung.

Ein Beispiel für Zwangsstörungen kennt sicher jeder: Stell Dir vor, Du stehst vor der Tür, aber Du kannst nicht fortgehen, weil du überzeugt bist, die Tür nicht abgeschlossen zu haben. Du gehst zurück, überprüfst sie mehrmals, zählst die Schlüssel – bis es endlich passt. Das ist eine "klassische" Zwangsstörung: Immer wiederkehrende, belastende Gedanken, die zwanghafte Handlungen auslösen. 

Zwangsstörungen sind dabei keineswegs selten. Millionen von Menschen weltweit sind betroffen, und es ist wichtig zu verstehen, dass sie nicht allein sind. Die gute Nachricht ist, dass es effektive Behandlungsmöglichkeiten gib. Wenn Sie oder jemand, den Sie kennen, unter Zwangsstörungen leidet, zögern Sie nicht, professionelle Hilfe zu suchen. Es ist möglich, die Kontrolle über das eigene Leben zurückzugewinnen und die Gedanken und Handlungen, die die eigene Existenz belasten, zu bewältigen. Es ist nie zu spät, um Unterstützung zu suchen und sich auf den Weg zur Genesung zu begeben. Nähere Informationen und wertvolle Ressourcen zu diesem Thema in Kürze auf meinem Blog - und natürlich telefonisch. Ich freue mich auf Deinen Anruf!

06.09.2023

Die Gefahr der Problemvermeidung: Warum du Probleme nicht aufschieben solltest


I
n unserem Leben stoßen wir ständig auf Herausforderungen und Probleme. Sie können in verschiedenen Formen auftreten, sei es in der Arbeit, in unseren Beziehungen oder im täglichen Leben. Oft ist unsere erste Reaktion, diese Probleme zu verleugnen oder zu vermeiden, weil wir glauben, dass sie uns unglücklich machen oder uns von unseren Zielen abbringen könnten. Aber ist das wirklich der richtige Weg, mit Problemen umzugehen? In diesem Blogbeitrag werden wir genauer betrachten, warum das Vermeiden von Problemen oft zu noch größeren Schwierigkeiten führen kann.

1. Probleme sind unvermeidlich

Das erste, was wir erkennen müssen, ist, dass Probleme ein natürlicher Bestandteil des Lebens sind. Egal wie gut wir planen oder wie vorsichtig wir sind, wir werden immer wieder auf Hindernisse und Schwierigkeiten stoßen. Das bedeutet, dass das Vermeiden von Problemen letztendlich eine unmögliche Aufgabe ist. Wenn wir versuchen, Probleme zu umgehen, werden sie uns in anderer Form oder an anderer Stelle wieder einholen.

2. Vermeidung verstärkt Probleme

Wenn wir Probleme vermeiden, neigen sie dazu, sich zu verschlimmern. Statt sie anzugehen und zu lösen, können sie wachsen und sich in noch größere Probleme verwandeln. Zum Beispiel kann ein kleines Missverständnis in einer Beziehung zu einer ernsthaften Krise führen, wenn es nicht rechtzeitig angesprochen wird. Oder in der Arbeit kann das Ignorieren von Problemen zu ineffizienten Abläufen und schlechter Leistung führen.

3. Probleme sind Chancen für Wachstum

Statt Probleme zu fürchten, sollten wir sie als Chancen für persönliches Wachstum und Verbesserung sehen. Jedes Problem, dem wir begegnen, fordert uns heraus, kreativ zu denken, neue Fähigkeiten zu entwickeln und unsere Lösungskompetenz zu verbessern. Wenn wir Probleme lösen, wachsen wir nicht nur als Individuen, sondern wir können auch unser Leben und unsere Umgebung positiv beeinflussen.

4. Die Macht der Akzeptanz

Anstatt Probleme zu vermeiden oder zu leugnen, sollten wir sie akzeptieren und proaktiv angehen. Akzeptanz bedeutet nicht, dass wir uns mit Problemen abfinden oder uns von ihnen besiegen lassen. Es bedeutet vielmehr, dass wir die Realität anerkennen und bereit sind, die notwendigen Schritte zur Lösung zu unternehmen. Dies erfordert oft Mut und Entschlossenheit, aber die Belohnungen sind es wert.

Fazit

Die Aussage "Hast du ein Problem und willst es nicht haben, dann hast du schon zwei" erinnert uns daran, dass die Vermeidung von Problemen langfristig mehr Schaden als Nutzen bringt. Anstatt vor unseren Herausforderungen wegzulaufen, sollten wir sie als Gelegenheiten betrachten, zu wachsen und unser Leben zu verbessern. Die Akzeptanz von Problemen und die Bereitschaft, sie anzugehen, sind der Schlüssel zu einem erfüllten und erfolgreichen Leben. Wenn du ein Problem hast, so zögere nicht, es anzugehen – du wirst stärker und weiser daraus hervorgehen. Und falls du dabei Hilfe benötigst, so kontaktiere mich gern. Als Heilpraktikerin für Psychotherapie oder als Coach / Beraterin stehe ich dir gern zu Seite.

01.09.2023

Die Depressionsspirale: Wenn die Dunkelheit Überhand nimmt

Depressionen sind eine ernsthafte und oft facettenreiche psychische Erkrankung, die das Leben vieler Menschen betrifft. Heute möchten ich  einen besonders herausfordernden Aspekt der Depression erklären - die sogenannte Depressionsspirale.

Die Depressionsspirale ist ein zermürbendes Phänomen, bei dem sich die negativen Gedanken und Gefühle eines Menschen zu verstärken scheinen und sie immer tiefer in die Dunkelheit ziehen. Dieses Phänomen kann durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst oder verstärkt werden, darunter genetische Veranlagung, biochemische Ungleichgewichte im Gehirn, Umweltfaktoren und persönliche Lebensgeschichte.

In der Depressionsspirale neigen Betroffene oft dazu, sich kontinuierlich selbst zu kritisieren und abzuwerten. Sie zweifeln an sich selbst, fühlen sich wertlos und verantwortlich für ihre eigene Lage. Diese negativen Gedanken gewinnen an Stärke und vertiefen das Gefühl der Verzweiflung.

Die soziale Isolation ist ebenfalls ein häufiges Symptom der Depressionsspirale. Menschen mit Depressionen ziehen sich oft zurück, weil sie sich unverstanden und allein fühlen. Dies kann die Spirale weiter nach unten ziehen und die Dunkelheit verstärken: Der "Erlebnishorizont" wird immer flacher, die so wichtigen kleinen Erfolgserlebnisse im Leben bleiben aus, die Frustration nimmt permanent zu und führt schließlich in die Verzweiflung. 

Körperliche Symptome wie Schlafstörungen, Appetitveränderungen und Energiemangel tragen ebenfalls dazu bei, die Depression zu verstärken.

Es ist wichtig zu erkennen, dass die Depressionsspirale eine ernsthafte Herausforderung darstellt, die viele Facetten hat. Aber du musst diesen Weg nicht alleine gehen. 

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie kann ich dir helfen,  die Depressionsspirale zu durchbrechen und die Abwärtsspirale in eine aufwärts führende Richtung zu lenken. Nimm dein Leben wieder in die Hand und gewinne deine Lebensqualität zurück! 

Heilpraktiker für Psychotherapie: Soforthilfe in Wartezeiten


Ich erhalte regelmäßig Anfragen von Menschen, die eine Überweisung für eine psychotherapeutische Behandlung erhalten haben, jedoch Schwierigkeiten haben, einen Therapieplatz bei einem Therapeuten mit Kassenzulassung zu finden. Die Wartezeiten für einen solchen Platz sind oft sehr lang, manchmal sogar 3-6 Monate oder noch länger. Dies ist besonders problematisch, da viele Menschen dringend und kurzfristig Unterstützung benötigen, um sich zu stabilisieren.

Heilpraktiker für Psychotherapie können in solchen Fällen als Zwischenlösung dienen, um die Wartezeiten zu überbrücken.

Vielleicht fühlst du dich gerade überfordert oder unwohl in deiner Haut. Die Anforderungen, sei es im beruflichen oder privaten Bereich, können überwältigend sein, und du suchst nach einer Möglichkeit, aus dieser belastenden Situation herauszufinden. Oft kann allein schon die Aussicht auf ein Gespräch über deine aktuellen Probleme eine positive Wirkung haben.

In meiner privaten Praxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz biete ich an, dich in dieser Zeit zu begleiten und dir zu helfen, bis du einen Therapieplatz bei einem Therapeuten mit Kassenzulassung findest.

Gemeinsam können wir herausfinden, wie wir dich in der aktuellen Phase stabilisieren und deine inneren Ressourcen aktivieren können, um deine Handlungsmöglichkeiten zu erweitern. So erhältst du schnell erste Hilfe und Unterstützung. Es kann sinnvoll sein, die Kosten für diese zeitnahe Unterstützung selbst zu tragen, da gesetzliche Krankenkassen leider keine Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz übernehmen.

Die Anzahl der Sitzungen bei mir können wir individuell festlegen und an deine Bedürfnisse anpassen. In der Regel sind jedoch mindestens 2-3 Sitzungen sinnvoll. Gern erläutere ich dir alles Weitere in einem persönlichen Gespräch.


19.08.2023

Erythrophobie: Die Angst vorm Erröten besiegen


Erröten kann das Selbstbewusstsein in sozialen Situationen stark beeinträchtigen. Als Heilpraktikerin für Psychotherapie kann ich Ihnen eine wertvolle Unterstützung bieten, um diese Herausforderung zu bewältigen. 

  • Selbstakzeptanz: Dies ist der erste und wichtigste Schritt auf dem Weg zur Selbstverbesserung! Lerne dich zu akzeptieren, so wie du bist - inklusive deiner körperlichen Reaktionen wie dem Erröten.
  • Achtsamkeit: Du lernst, deine Gedanken und Gefühle besser zu kontrollieren, um soziale Ängste zu reduzieren.
  • Umgang mit negativen Denkmustern: Ich helfe Ihnen, diese Muster zu erkennen und zu ändern.
  • Schrittweise Konfrontation: Die schrittweise Auseinandersetzung mit angstauslösenden Situationen erhöht deine Toleranz gegenüber dem Erröten.
  • Entspannungstechniken: Atemübungen und Muskelentspannung helfen, Stress abzubauen.


Zögere nicht, meine Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um deine Erythrophobie zu bewältigen und selbstbewusster aufzutreten. Erröten kann überwunden werden, und helfe dir gern dabei.

05.08.2023

Wege durch den Dschungel der sozialen Ängste

 

Als erfahrene Heilpraktikerin für Psychotherapie kenne ich die Herausforderungen, die eine soziale Phobie mit sich bringt. Egal ob Angst vor peinlichen Momenten, Isolation oder die quälende Selbstkritik: Ich bin hier, um Sie zu unterstützen und zu begleiten.

 

Schluss mit der Angst vor Peinlichkeiten

 

Die ständige Sorge sich zu blamieren kann Sie im Alltag lähmen. Mit meiner Hilfe und der Werkzeugen der Kognitiven Verhaltenstherapie können Sie lernen, diese Ängste zu verstehen und besser zu kontrollieren. Wir arbeiten gemeinsam daran, dass Sie sich sicherer fühlen, egal in welcher Situation Sie sich befinden.

 

Isolation ist kein Ausweg

 

Das Vermeiden sozialer Kontakte und das Gefühl der Isolation können zu einer großen Last werden. Durch gezielte Übungen helfe ich Ihnen, Ihre sozialen Fähigkeiten zu stärken, den Kontakt mit anderen als weniger bedrohlich zu empfinden und Gemeinschaft als etwas Bereicherndes zu empfinden. 

 

Stärkung Ihres Selbstwertgefühls

 

Ständige Selbstkritik und das Ablehnen von positivem Feedback können Ihr Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen. Gemeinsam arbeiten wir daran, Ihr Selbstbild zu verbessern und Ihr Selbstvertrauen zu stärken.

 

Soziale Phobie stellt in jedem Alter eine große Herausforderung dar. Doch Sie sind nicht allein. Als Heilpraktikerin für Psychotherapie begleite ich Sie auf Ihrem Weg zur Überwindung Ihrer Ängste. Sie können wieder lernen, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Zögern Sie nicht, machen Sie den ersten Schritt und rufen Sie mich an. In einem kostenlosem und unverbindlichen Telefontermin lernen wir uns kennen und können den weiteren Weg besprechen. Ich freue mich auf die gemeinsame Reise.

01.08.2023

Mit Frustrationstoleranzproblemen umgehen: Die Kraft der Therapie


Frustrationstoleranzprobleme können unseren Alltag auf vielfältige Weise beeinflussen und uns vor Herausforderungen stellen, die scheinbar unüberwindbar sind. Natürlich ist es ganz normal, hin und wieder frustriert zu sein, aber wenn dieses Gefühl überwältigend wird und unsere Leben negativ beeinträchtigt, kann es an der Zeit sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. 

Die Frustrationstoleranz bezeichnet dabei die Fähigkeit, mit Enttäuschungen, Misserfolgen und unangenehmen Situationen angemessen umzugehen. Menschen mit niedriger Frustrationstoleranz neigen dazu, in stressigen Momenten impulsiv zu reagieren, ihre Emotionen schwer zu regulieren und sich schnell überfordert zu fühlen. Dies kann zu Konflikten in zwischenmenschlichen Beziehungen, geringer Selbstachtung und ungesunden Bewältigungsmechanismen führen. In der Therapie werden verschiedene Ansätze zur Verbesserung der Frustrationstoleranz verwendet.

Die Kognitive Verhaltenstherapie konzentriert sich beispielweise auf die Identifizierung und Umstrukturierung negativer Denkmuster. Hierdurch können Betroffene lernen, Probleme realistischer einzuschätzen und angemessen zu bewältigen.

Neben verbalen Interventionen können auch kreative Therapieformen wie Kunst-, Musik- oder Bewegungstherapie eingesetzt werden, um unbewusste Emotionen und Bewältigungsstrategien zu fördern. Die gewählte Therapie bietet einen sicheren Raum, um die individuellen Ursachen für die geringe Frustrationstoleranz zu erforschen. Oftmals liegen tieferliegende Gründe aus der Kindheit oder traumatische Erfahrungen zugrunde, die unbewusst das gegenwärtige Verhalten beeinflussen. Wichtig ist, sich darüber im Klaren zu sein, dass die Therapie selten eine schnelle Lösung darstellt. Es erfordert Zeit, Arbeit und Engagement, um langfristige Fortschritte zu erzielen. Doch der Weg lohnt sich: Eine gestärkte Frustrationstoleranz führt zu einem verbesserten Umgang mit Stresssituationen und zu einer erhöhten Lebensqualität.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eineTherapie ein kraftvolles Instrument bei Frustrationstoleranzproblematiken ist. Es bietet die Möglichkeit, individuelle Ursachen zu erkennen und effektive  Bewältigungsmechanismen zu erlernen. Wenn Sie sich in der Beschreibung wiedererkennen, scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen – es ist der erste Schritt zu einer positiven Veränderung.



27.07.2023

Wie Heilpraktiker bei Empathie und gesunder Abgrenzung helfen können

 
Empathie und gesunde Abgrenzung sind wesentliche Bestandteile unserer psychischen und emotionalen Gesundheit. Als Heilpraktiker für Psychotherapie können wir wertvolle Unterstützung leisten, um diesen wichtigen Balanceakt zu meistern.
 
Empathie, die Fähigkeit, sich in die Gefühle anderer hineinzuversetzen, ist für tiefe soziale Verbindungen unerlässlich. Als Heilpraktiker können wir unseren Patienten helfen, diese Fähigkeit zu entwickeln und zu nutzen, um Verständnis und Mitgefühl in ihren Beziehungen zu fördern. Wir bieten auch Techniken zur Konfliktlösung und Kommunikation, die auf Empathie basieren.
 
Andererseits ist gesunde Abgrenzung von entscheidender Bedeutung, um emotionale Erschöpfung zu vermeiden. Indem wir unseren Patienten die Werkzeuge an die Hand geben, ihre emotionalen Bedürfnisse und Grenzen zu erkennen und zu respektieren, ermöglichen wir ihnen, besser auf sich selbst zu achten und ihr emotionales Wohlbefinden zu bewahren.
 
Als Heilpraktiker legen wir besonderen Wert auf das Gleichgewicht zwischen Empathie und gesunder Abgrenzung. Wir bieten unsere Unterstützung an, um dieses sensible Gleichgewicht zu finden und zu halten. Mit einer Kombination aus therapeutischen Gesprächen, Übungen zur Selbstreflexion und individuell abgestimmten Therapieplänen helfen wir unseren Patienten, ein erfüllendes und ausgewogenes emotionales Leben zu führen.
 
Insgesamt fördern Heilpraktiker die Balance zwischen dem Verstehen und Wertschätzen der Emotionen und Bedürfnisse anderer und dem Respektieren und Durchsetzen der eigenen. Durch diese Balance kann ein gesundes, erfülltes und ausgeglichenes Leben erreicht werden. Heilpraktiker für Psychotherapie bieten hierbei einen entscheidenden Beitrag und sind eine wichtige Ressource auf dem Weg zu psychischem Wohlbefinden.
 

 

25.07.2023

Das Innere Kind: Den Schatz in uns entdecken

In jedem von uns verbirgt sich ein ganz besonderer Schatz - das innere Kind. Es ist eine Metapher für unsere kindliche Natur, die wir oft vergessen oder verdrängt haben. Doch das innere Kind ist ein wertvoller Teil unserer Persönlichkeit, der es verdient, entdeckt, gepflegt und gehegt zu werden.

Das innere Kind trägt alle Erinnerungen, Erfahrungen und Emotionen aus unserer Kindheit in sich. Es prägt unsere Sicht auf die Welt und unser Verhalten als Erwachsene. Unverarbeitete Ereignisse aus der Kindheit begleiten uns oft unbewusst und beeinflussen unsere Reaktionen und Beziehungen.
Die innere Kind-Arbeit ermöglicht uns, die Vergangenheit zu heilen und uns selbst besser zu verstehen. Achtsamkeit, innere Dialoge und kreative Ausdrucksformen unterstützen diesen Prozess. Indem wir liebevoll mit unserem Inneren Kind umgehen, legen wir den Grundstein für eine gesunde Beziehung zu uns selbst und zu anderen.

Es ist nie zu spät, sich dem Inneren Kind zuzuwenden und diesen Schatz in uns zu entdecken. Unsere kindliche Natur verdient es, gesehen, gehört und geliebt zu werden. Lasst uns achtsam mit uns selbst umgehen und uns daran erinnern, dass in uns ein wundervolles Wesen steckt - unser inneres Kind. In meiner Praxis stellen wir die Wiederentdeckung des inneren, unbewussten Kindes in den Mittelpunkt. Eine gründliche Auseinandersetzung mit seinen Potenzialen und Reifungsmöglichkeiten ist der Schlüssel zu positiven Erlebnissen und Erkenntnissen. Gemeinsam erarbeiten wir Lösungen und finden neue Kraftquellen, die Sie auf Ihrem Lebensweg begleiten.

13.07.2023

Welche Strategien helfen beim Burnout?


Unter einem Burnout versteht man einen Zustand der körperlichen, geistigen und emotionalen Erschöpfung, der durch chronischen Stress verursacht wird. Um einen Burnout zu bewältigen, ist es wichtig, die Symptome frühzeitig zu erkennen und entsprechende Strategien umzusetzen.

Die Anzeichen von Burnout können unter anderem Übermüdung, verminderte Motivation, emotionale Erschöpfung, Schlafstörungen und körperliche Beschwerden umfassen. Wenn diese Symptome auftreten, ist es an der Zeit, Maßnahmen zu ergreifen.

Selbstfürsorge und Erholung sind von großer Bedeutung. Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für Entspannung und Erholung. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und praktizieren Sie Entspannungstechniken wie Meditation oder Atemübungen, um Stress abzubauen und innere Ruhe zu finden.

Grenzen setzen und Prioritäten klären ist ebenfalls entscheidend. Lernen Sie, "Nein" zu sagen und setzen Sie klare Grenzen bei Ihrer Arbeitsbelastung und anderen Verpflichtungen. Priorisieren Sie Ihre Aufgaben und delegieren Sie, wenn möglich. Indem Sie Ihre Ressourcen effektiv managen und sich auf das Wesentliche konzentrieren, können Sie Überlastung vermeiden.

Suchen Sie Unterstützung - sei es durch den Austausch mit vertrauenswürdigen Personen wie Kollegen, Freunden oder Familie. Schon der Austausch kann helfen, Belastungen zu teilen und neue Perspektiven zu gewinnen. Bei einem fortschreitenden Burnout jedoch ist es wichtig, sich professionelle Hilfe mit ins Boot zu holen um die zugrunde liegenden Probleme anzugehen.

Der Burnout ist ein ernstzunehmendes Problem und sollte auch als solches behandelt werden. Indem Sie auf Erholung und Selbstfürsorge achten, Grenzen setzen und Unterstützung suchen, können Sie den Weg zur Genesung, einem ausgeglichenen Lebensstil und zur Selbstverantwortung zurückfinden. Beachten Sie die Anzeichen von Burnout und handeln Sie frühzeitig. Als zertifizierte Fachkraft für Stressmanagement und Burnout-Coach würde ich mich freuen, Ihnen dabei behilflich zu sein.




10.07.2023

Die Bedeutung der Eigenverantwortung in der Therapie: Warum Ihre Mitarbeit entscheidend ist


Bei jeder Therapie ist die Mitarbeit des Klienten ein entscheidender Faktor für den Erfolg. Die Eigenverantwortung und aktive Beteiligung des Klienten spielt eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Therapieziele. Aber wieso ist die Mitarbeit eigentlich so entscheidend?

Die Zusammenarbeit zwischen dem Heilpraktiker für Psychotherapie und dem Klienten basiert auf Vertrauen und Zusammenarbeit. Der Heilpraktiker (Psych) bietet Werkzeuge, Unterstützung und Anleitung, aber letztendlich liegt die Verantwortung für den Therapiefortschritt beim Klienten. Es ist wichtig, dass dieser bereit ist, sich selbst zu reflektieren, offen zu kommunizieren und aktiv an der Umsetzung der empfohlenen Strategien und Techniken mitzuwirken.

Dabei spielt die Eigenverantwortung eine zentrale Rolle. Sie selbst sind der Experte für Ihr eigenes Leben und Ihre eigenen Erfahrungen! Ihre Bereitschaft, Verantwortung für Ihr Wachstum und Ihre Veränderung zu übernehmen, ist entscheidend. Sie können aktiv an Ihrer eigenen Heilung und Entwicklung teilhaben, indem Sie Ihre Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen erkunden und bereit sind, Veränderungen vorzunehmen.

Therapie ist nie eine passive Erfahrung. Es erfordert Ihre aktive Mitarbeit, um Ergebnisse zu erzielen. Dies bedeutet, dass Sie offen und ehrlich mit Ihrem Therapeuten kommunizieren, sich auf den Therapieprozess einlassen und die empfohlenen Übungen und Strategien außerhalb der Therapiesitzungen anwenden. Ihre Mitarbeit ermöglicht es Ihnen, neue Einsichten zu gewinnen, neue Verhaltensweisen zu erproben und Schritt für Schritt positive Veränderungen in Ihrem Leben zu bewirken.

Eine kontinuierliche Mitarbeit ist ebenfalls wichtig. Therapie erfordert Zeit und Engagement. Es ist nicht immer ein schneller Prozess, sondern oft ein schrittweiser Fortschritt. Regelmäßige Sitzungen, die aktive Teilnahme an der Therapie und die Umsetzung des Gelernten im Alltag sind entscheidend, um langfristige Veränderungen zu erreichen.

Fazit:
In der Therapie spielt Ihre Mitarbeit eine entscheidende Rolle für den Erfolg - Ihre Eigenverantwortung und aktive Beteiligung sind unerlässlich. Indem Sie bereit sind, Verantwortung für Ihre eigene Entwicklung zu übernehmen, können Sie Schritt für Schritt positive Veränderungen in Ihrem Leben bewirken. Die Therapie ist eine Reise, bei der Sie der Kapitän sind, und Ihre Mitarbeit ist der Schlüssel zur Erreichung Ihrer Ziele.

19.06.2023

Urlaub - viel mehr als nur arbeitsfreie Zeit


Die Bedeutung von Urlaub und Erholung für die psychische Gesundheit ist unbestritten. In unserer hektischen Welt ist es essenziell, regelmäßig Zeit für Entspannung und Auszeit einzuplanen, um den negativen Auswirkungen von Alltagsstress entgegenzuwirken. Der Urlaub ermöglicht es uns, dem Stress zu entkommen, neue Umgebungen zu erkunden und unsere Gedanken zu klären. Durch den Wechsel der Routinen und den Kontakt mit neuen Kulturen und Menschen können wir unsere geistige Gesundheit verbessern und neue Perspektiven gewinnen. Es muss jedoch nicht gleich die Fernreise sein - auch ein Urlaub in Deutschland oder ein paar entspannte Wochen zuhause tun einfach gut. Diese Zeit bietet uns die Möglichkeit, uns selbst neu zu entdecken, unsere Interessen zu verfolgen und unser Selbstbewusstsein zu stärken. Indem wir uns mit unseren Hobbys beschäftigen und uns selbst verwöhnen, steigern wir unser Wohlbefinden. Zudem fördert der Urlaub zwischenmenschliche Beziehungen, da er Raum für gemeinsame Erlebnisse und emotionale Bindungen schafft. Durch soziale Interaktionen und das Teilen von Freude und Entspannung können wir unser Zugehörigkeitsgefühl stärken und Unterstützung erfahren. Ein weiterer Vorteil des Urlaubs besteht darin, dass er uns die Möglichkeit bietet, unseren Schlaf und unsere Ernährungsgewohnheiten zu überdenken und zu verbessern. Indem wir ausreichend schlafen und uns gesund ernähren, fördern wir nicht nur unsere körperliche, sondern auch unsere psychische Gesundheit. Ein erholsamer Schlaf und eine ausgewogene Ernährung tragen zur geistigen Klarheit und unserem allgemeinen Wohlbefinden bei. Zudem ermöglicht uns der Urlaub die notwendige Zeit zur Selbstreflexion und Bewältigung von psychischen Belastungen. Indem wir uns mit unseren eigenen Gedanken und Emotionen auseinandersetzen, können wir unsere psychische Widerstandsfähigkeit stärken und Strategien entwickeln, um besser mit Stress umzugehen. Das gibt uns die nötige Kraft für künftige Herausforderungen. Urlaub und die damit verbundene Erholung sind von großer Bedeutung, um unsere psychische Gesundheit zu erhalten und zu fördern. Gönnen Sie sich diese Auszeit!

15.06.2023

Walk and Talk: Naturnahe Psychotherapie beim Heilpraktiker


Die hektische und von Technologie geprägte moderne Welt kann uns oft von unserer natürlichen Umgebung und unseren inneren Bedürfnissen entfremden. Es gibt jedoch einen psychotherapeutischen Ansatz, der genau dem entgegenwirkt und die heilende Kraft der Natur nutzt: Walk and Talk. Diese Therapieform, bei der der Klient mit dem Therapeuten während eines Spaziergangs in der Natur kommuniziert, erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Walk and Talk basiert auf der Erkenntnis, dass die Natur eine transformative Kraft haben kann und eine positive Wirkung auf unser geistiges und körperliches Wohlbefinden hat. Die offene und beruhigende Umgebung der Natur bietet einen Gegenpol zur oft begrenzenden Atmosphäre eines Therapieraums. Der Spaziergang in der Natur ermöglicht es den Klienten, sich von äußeren Ablenkungen zu lösen und eine tiefere Verbindung mit sich selbst herzustellen.

Durch das Gehen an der frischen Luft werden Endorphine freigesetzt, die für positive Stimmung sorgen und Stress abbauen können. Die körperliche Aktivität während des Spaziergangs fördert die Durchblutung, steigert die Energie und trägt zu einem allgemeinen Gefühl des Wohlbefindens bei. Die Natur bietet eine reiche Quelle der Inspiration. Das Grün der Bäume, das Zwitschern der Vögel und das Rauschen eines Flusses können beruhigend auf den Geist wirken und eine entspannte Atmosphäre schaffen, die es den Klienten ermöglicht, sich leichter zu öffnen und ihre Gefühle auszudrücken.

Der Spaziergangs in der Natur schafft eine entspannte und weniger formale Umgebung. Dies kann dazu führen, dass sich Klienten wohler fühlen, offener kommunizieren und eine engere Beziehung zu ihrem Therapeuten aufbauen. Die natürliche Umgebung kann den Klienten dabei unterstützen, neue Perspektiven und Lösungsansätze zu entdecken. Die Weite der Natur und die visuellen Reize können dazu beitragen, den Geist zu beruhigen, Kreativität anzuregen und neue Einsichten zu gewinnen.

Walk and Talk kann an die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben der Klienten angepasst werden. Die Wahl des Ortes sollte sorgfältig getroffen werden, um eine angenehme und naturnahe Umgebung zu schaffen. Dies kann ein nahegelegener Park, ein Waldgebiet oder ein ruhiger Weg entlang eines Flusses sein. Die Länge und Häufigkeit der Spaziergänge können je nach Bedarf und Therapieplan variieren. Wichtig ist, dass sowohl der Therapeut als auch der Klient sich während des Spaziergangs wohl und sicher fühlen.

Walk and Talk bietet die Möglichkeit, auf die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben der Klienten flexibel einzugehen. Einige Klienten bevorzugen vielleicht einen ruhigen Spaziergang in der Natur, während andere lieber einen aktiveren Weg mit Herausforderungen wählen. Es lassen sich auch gezielt Übungen oder Aktivitäten einbeziehen, die den therapeutischen Prozess unterstützen, wie zum Beispiel Achtsamkeitsübungen oder Atemtechniken.

Es ist wichtig zu beachten, dass Walk and Talk nicht für jeden Klienten geeignet sein kann. Manche Menschen fühlen sich möglicherweise in geschlossenen Räumen sicherer oder haben körperliche Einschränkungen, die längeres Gehen erschweren. In solchen Fällen kann eine traditionellere Therapieumgebung geeigneter sein.

Insgesamt bietet Walk and Talk die Möglichkeit, die natürliche Umgebung als Unterstützung in der psychotherapeutischen Arbeit zu nutzen. Es eröffnet neue Möglichkeiten für Kommunikation, Inspiration und Perspektivenwechsel. Indem wir uns von den engen Grenzen des Therapieraums lösen, können wir die heilende Kraft der Natur nutzen, um den Prozess der Selbstreflexion und des Wachstums zu unterstützen.

Wenn Sie nach einer alternativen Therapieform suchen oder die Verbindung zwischen Natur und Psychotherapie erkunden möchten, könnte Walk and Talk die richtige Wahl für Sie sein. Sprechen Sie mich gerne an, um weitere Informationen zu erhalten und zu erfahren, ob Walk and Talk Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht.

08.06.2023


Selbstwert? Kann man trainieren!


Die Entwicklung eines gesunden Selbstwerts spielt eine entscheidende Rolle in unserem Leben, besonders während der Jugendjahre. Oft aber ist das gar nicht so einfach: Ob durch „peer groups“ oder Medien - den jungen Leuten werden Ideale vor Augen geführt, die nicht jeder erreichen kann. Und das muss auch gar nicht so sein, den jeder ist wertvoll, so wie er ist. Trotzdem ist der Gruppenzwang, überall anerkannt zu werden und nicht „out“ zu sein, enorm. Ist es besser, immer mit dem Strom zu schwimmen und seine Meinung für sich zu behalten oder tut es nicht auch gut, seine Haltung zu zeigen und dadurch ein eigenes Profil zu gewinnen? Nun, dafür braucht man schon etwas Mut und auf jeden Fall einen gesunden Selbstwert.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie ist es mein Ziel und meine Leidenschaft, Jugendlichen dabei zu helfen, ihr Selbstvertrauen zu stärken und damit ihre Potentiale besser auszuschöpfen. Durch mein individuelles Selbstwerttraining unterstütze ich sie dabei, ihre persönlichen Herausforderungen zu bewältigen und ihre Selbstakzeptanz zu fördern.

In einfühlsamen Gesprächen schaffen wir gemeinsam einen vertrauensvollen Raum, in dem die jungen Klientinnen und Klienten offen über ihre Gedanken, Ängste und Bedürfnisse sprechen können. Wir identifizieren negative Denkmuster und entwickeln positive Alternativen, die das Selbstwertgefühl stärken. Durch gezielte Übungen und Techniken lernen sie, sich selbst besser wahrzunehmen und ihre Emotionen bewusst zu regulieren.

Psychoedukation spielt ebenfalls eine wichtige Rolle in dem von mir angebotenen Selbstwerttraining. Ich erkläre , was Selbstwertgefühl bedeutet und wie es unser Leben beeinflusst. Wir lernen, uns selbst zu akzeptieren und die eigenen Stärken zu erkennen um so eine positive Selbstwahrnehmung zu entwickeln.

Individuelle Anpassung ist dabei ein wichtiger Aspekt, denn: Jeder Jugendliche ist einzigartig und hat unterschiedliche Bedürfnisse. Deshalb gestalte ich das Training entsprechend ihren individuellen Voraussetzungen und Zielen. Ich unterstütze sie dabei, ihre Fortschritte zu erkennen und ihre persönlichen Ziele zu erreichen.

Wenn du als Jugendlicher dein Selbstwertgefühl stärken möchtest und auf der Suche nach Unterstützung bist, stehe ich dir gerne zur Seite. Gemeinsam können wir an deinem Selbstwertgefühl arbeiten, damit du dein volles Potenzial entfalten und ein erfülltes Leben führen kannst. Nimm den ersten Schritt und lass uns gemeinsam an deiner persönlichen Entwicklung arbeiten.


Nach den Sommerferien biete ich wieder einige Einzel-Plätze sowie Gruppenplätze (max. vier Jugendliche) für mein vierstündiges Selbstwerttraining an. Eine Anmeldung ist schon jetzt möglich. Ich freue mich auf Ihren und Euren Anruf!



11.05.2023

Vier Vorteile, die Ihnen eine Behandlung beim Heilpraktiker für Psychotherapie bieten


Die Behandlung beim Heilpraktiker für Psychotherapie ist an den individuellen Bedürfnissen orientiert und bietet dadurch unter anderem folgende Vorteile:


1. Ganzheitlicher Ansatz: Heilpraktiker für Psychotherapie nehmen einen ganzheitlichen Ansatz bei der Behandlung von psychischen Problemen ein. Sie betrachten den Menschen als eine Einheit von Körper, Geist und Seele und legen Wert auf die Berücksichtigung aller Aspekte bei der Diagnose und Therapie.


2. Individuelle Betreuung: Heilpraktiker für Psychotherapie nehmen viel Zeit für ihre Klienten und bieten eine individuellere Betreuung an. Sie gehen auf die persönlichen Bedürfnisse und Ziele des Einzelnen ein und passen die Therapie entsprechend an. 


3. Alternative Therapieansätze: Heilpraktiker für Psychotherapie nutzen zusätzlich alternative Therapieansätze und Methoden, die über die angewandte traditionelle Gesprächstherapie hinausgehen. Dazu gehören zum Beispiel Entspannungstechniken, Hypnose, Atemübungen, Akupunktur, Achtsamkeitsübungen, autogenes Training oder andere komplementäre Therapien. 

Diese Ansätze erschließen vielen Menschen neue Wege zur Bewältigung ihrer Krisen. 


4. Prävention und Lebensstilberatung: Dies ist ein bei Heilpraktikern für Psychotherapie besonders wichtiger ganzheitlicher Ansatz! Sie können Empfehlungen zu Ernährung, Bewegung, Stressmanagement und anderen Aspekten des Lebensstils geben, die sich positiv auf die psychische und körperliche Gesundheit auswirken können.


Wenn Sie sich für eine Behandlung beim Heilpraktiker für Psychotherapie interessieren, so ist es ratsam, sich vorab über die Qualifikationen, Erfahrungen und den Ansatz des Therapeuten zu informieren und so sicherzustellen, dass die angebotenen Therapiemethoden zu Ihren individuellen Bedürfnissen und Zielen passen. Weitergehende Informationen finden Sie auf meiner Website www.sabine-heuten.de

07.03.2023

Wege zu mir selbst - mit Achsamkeit


Achtsamkeitstraining ist eine häufig verwendete Methode, die auch von Heilpraktikern für Psychotherapie angewendet wird. Es ist eine Technik, die darauf abzielt, das Bewusstsein des Patienten für seine Gedanken, Gefühle und Umgebung zu erhöhen und ihm dabei zu helfen, den gegenwärtigen Moment ohne Urteilsvermögen oder Bewertung zu erleben.


In der Psychotherapie kann das Achtsamkeitstraining auf verschiedene Weisen eingesetzt werden, beispielsweise durch Übungen wie z.B. Atemtechniken oder Yoga. Dies hilft dem Klienten,  sich zu entspannen. 

Anschliessend lernt der Klient,  verschiedene Techniken in seinen Alltag zu integrieren, z.B. durch das bewusste Essen von Mahlzeiten oder das achtsame Wahrnehmen von Natur und Umgebung.


Das Ziel des Achtsamkeitstrainings ist es, dem Klienten zu helfen, seine Gedanken und Emotionen bewusster wahrzunehmen und eine bessere Kontrolle darüber zu erlangen. Indem er lernt, sich auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren und negative Gedanken und Emotionen zu erkennen und zu akzeptieren, kann er seine Fähigkeit verbessern, mit Stress und anderen emotionalen Herausforderungen umzugehen. Durch das Erlernen von Achtsamkeitstechniken gelingt es, achtsamer und bewusster zu leben und ein besseres Verständnis für seine individuellen Bedürfnisse und Ziele zu entwickeln.

17.01.2023

Was sind Ressourcen?


Aktuell ist der Begriff "Ressourcen" in aller Munde. Aber: Was genau versteht man eigentlich darunter? Ressourcen sind das Potenzial in uns, welches wir für unser Wohlbefinden und unsere Genesung einsetzten können. Oft ist uns aber gar nicht bewußt, dass wir über dieses wertvolle Gut verfügen. Darum müssen wir es entdecken, freilegen und bestmöglich nutzen. nutzen. 


Unsere Ressourcen machen uns stark! Sie tragen dazu bei, dass wir Probleme lösen und Ziele erreichen. Ein jeder Mensch verfügt über diese individuelle Kraftquelle. Sie sind der Experte für Ihre Fähigkeiten und Kräfte. Lassen Sie uns diese gemeinsam entdecken, Ihre Ressourcen aktivieren und nutzen! Am besten erkunden wir Ihr Potential mit gezielten Fragen, beispielsweise:


Was macht mich besonders?

Was mache ich gut?

Was kann ich besonders gut?

Was mag ich an mir?

Worin bin ich gut?

Womit kenne ich mich besonders gut aus?

Worauf bin ich stolz?

Wofür werde ich gelobt?

Was bewundern andere an mir?

Was macht mich glücklich?


Oder auch:


Was hilft dir, wenn es dir mal schlecht geht?

Gibt es in schwierigen Phasen auch schöne Momente? Falls ja: Wie genau sehen diese aus?

Was gelingt dir, wenn es dir gerade nicht gut geht, trotzdem noch prima?

Je mehr Ressourcen wir entdecken, desto stärker werden wir, desto besser wird unsere Resilienz. Manchmal schlummert die Kraft unter der Oberfläche. Es lohnt sich, daran zu arbeiten und ich lade Sie herzlich dazu ein!







17.08.2022 

Burnout - viel mehr als "nur" Stress

Der Begriff Burnout ist heute sehr geläufig, aber: Was genau verbirgt sich eigentlich dahinter? Ist es eine Modeerscheinung? Oder gar eine andere Bezeichnung für Stress? Hat ein Burnout Krankheitswert oder ist es vielmehr ein "Zipperlein"? 

Letzteres lässt sich ganz klar mit Nein beantworten. In der Neuerscheinung der ICD11 (dem Standardwerk der WHO zur Klassifikation von psychischen Erkrankungen) im Januar 2022 wurde der Burnout erstmals offiziell als Erkrankung eingestuft. Was allerdings nicht bedeutet, dass das Gefühl der Leere und des Ausgebranntseins mit all seinen - auch körperlichen - Facetten ohnehin bei Millionen Menschen längst als Krankheit empfunden wurde und wird. Das Phänomen ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen, und zwar mit zunehmender Tendenz. Im Jahr 2021 ergab eine Umfrage der Swiss Life Deutschland, dass 51 Prozent der Frauen und 37 Prozent der Männer unter Burn-Out-Symptomen leiden – ein starker Anstieg im Vergleich zur Studie aus dem Jahre 2020. 

Dabei ist es gar nicht so leicht, einen Burnout zu erkennen. Den vorhandenen Beschwerden können grundsätzlich auch anderen Erkrankungen wie Depressionen, CFS oder Angsterkrankungen zugrunde liegen. Eine gründliche Anamnese ist daher ebenso wichtig wie das Hinzuziehen des Hausarztes - denn auch körperliche Erkrankungen oder ein Mikronährstoffmangel müssen ausgeschlossen werden.

Ein Burnout verläuft in Phasen. Dies lässt sich sehr gut in Form einer Uhr darstellen. Es beginnt zunächst mit dem Zwang, sich zu beweisen, führt über die Vernachlässigung eigener Bedürfnisse zu Erschöpfung und Rückzug und mündet schließlich in innerer Leere, Depression sowie psychosomatischen Ausfällen. Spätestens in den letzten drei Phasen ist professionelle Hilfe dringend notwendig! 

Kein Burnout gleicht dabei dem anderen. Umso wichtiger ist es, dass jeder Klient einen individuell auf ihn zugeschnittenen Therapieplan erhält. Oft hilft es schon, die Ressourcen zu stärken, ein positives Mindset aufzubauen oder  das Selbstwertgefühl zu stärken. Auch Methoden des Zeitmanagements kommen oft zum Einsatz. Als zertifizierter Burnout-Coach ist es mir ein Anliegen, Sie auf Ihrem Weg zu einem besseren Lebensgefühl und mehr Resilienz zu begleiten. Denn Sie sind gut und wertvoll so wie Sie sind!

10.01.2022

Das Lebensrad oder Wheel of Life: Ein Tool, nicht nur für's Coaching

Es liegt in unserer Hand, etwas zum Positiven zu verändern. Dazu bedarf es zunächst der Selbstreflektion. Aber gerade dies ist manchmal gar nicht so leicht!  Ich freue mich, dass ich  in meiner Praxis Klienten bei dieser Aufgabe helfen und unterstützen kann. Hierzu verwende ich unterschiedlichste Methoden, welche ich  gerne in den folgenden Blog-Beiträgen vorstellen möchte. Es gibt nicht "die eine Methode" oder "das eine Tool", welches jedem Klienten, jeder Krankheit oder jedem Beratungsanliegen gerecht wird. Durch meine Erfahrung und Ausbildung bin ich in der Lage, das individuell passende Verfahren auszusuchen und anzuwenden.

Heute möchte ich Ihnen ein Tool aus dem Bereich Coaching vorstellen - das Wheel of Life oder auch Rad des Lebens 

Dies ist eine Methode, um die aktuelle Situation des Klienten bildlich darzustellen.  In einem ersten Schritt benennt der Klient Kreissegmente mit für ihn wichtigen Lebensbereichen (üblicherweise sechs bis zehn). Anschließend bewertet er, wie zufrieden er aktuell mit der jeweiligen Situation ist - dies ist der Ist-Zustand. Durch diese Visualisierung fällt es den Klienten leichter zu verstehen,  warum das eine oder andere im Leben gerade "nicht rund läuft". Im zweiten Schritt entwirft der Klient gemäß seiner Idealvorstellung ein neues Rad des Lebens - er definiert seinen Soll-Zustand. Was könnte verbessert werden, welche Lebensbereiche kommen momentan zu kurz?  Wichtig ist, das nicht alles perfekt ist sondern dass ein Wohlfühlzustand erreicht wird. Oft ist es gar nicht die 10, die erstrebenswert ist, da dafür zu viele Ressourcen eingesetzt werden müssten. Vielleicht ist die 7 eher optimal? Wieviel Energie kann oder möchte ich investieren? Welche Bereiche benötigen mehr Aufmerksamkeit?

Anschließend setzt sich der Klient damit auseinander, welche kleinen Etappenziele ihm dabei helfen können, seinem Ziel in den jeweiligen Bereichen näher zu kommen. Oftmals ergeben sich dadurch ganz neue Perspektiven und Möglichkeiten. Das Wheel of Life  ist nicht nur im Coaching anwendbar sondern findet in vielen Bereichen Anwendung. Auch bei Depressionen, welche ursächlich unter anderem an unbefriedigten Bedürfnissen liegen können, hilft es dem Klienten,  seine aktuelle Situation zu analysieren und ins Handeln zu kommen. Und gerade dies - das Aktiv werden und Stück für Stück der Depressionsspirale zu entkommen - ist bei diesem Störungsbild sehr wichtig.

Vielleicht möchten Sie das Wheel of Life näher kennenlernen? Gern können Sie mich kontaktieren!